Blog     veit-segelreisen

 

Liebe Segelfreunde, mit diesem Blog möchten wir Euch in loser Folge über die aktuellen seglerischen Aktivitäten informieren. Neben den hier ausgeschriebenen Törns berichten wir auch über das Segeln am Bodensee.


 

Griechenland -Ionisches Meer- 27.August - 10.September 2016

Sonntag, 21. August 2016


Wir sind diesesmal mit der Panopaea, eine Dufour 405 Grand'Large, unterwegs. Die Panopaea ist ein sehr schönes Boot, das durch die Charterbasis (Skorpios) bestens gepflegt wird. Auch besticht dieses Boot mit vielen gut durchdachten Ideen. 

 

 

 

 

 


... der für die guten Freunde!

Samstag, 27. August 2016

Unser erster Tag an der Charterbasis. Wir wurden herzlich begrüßt, es war schön wieder alte Bekannte zu treffen. Gegen 13 Uhr haben wir "unsere" Panopaea bekommen und hatten alle Zeit der Welt uns auf dem Boot einzurichten und unseren Gästen in das Boot einzuweisen. Nach den letzten Einkäufen ging es in ein griechisches Lokal gegenüber der Charterbasis. Diesen langen Tag liesen wir an Bord, landestypisch, mit einem Ouzo ausklingen.

 

 

 

 

 

 

28. August 2016
Nach der obligatorischen Sicherheitseinweisung hieß es Leinen los und wir legten mit der Panopaea ab. Zunächst fuhren wir unter Motor an der Insel Skorpios vorbei bis an die nordöstliche Spitze von Meganisi. Der dort einsetzende Südostwind reichte um die Segel zu setzen. Als wir einmal nach Nydri zurückblickten, sahen wir dort eine riesige schwarze Rauchsäule. Ein Anruf bei der Charterbasis ergab, dass im Stadthafen mehrere Schiffe brannten. Nur gut, dass wir schon ausgelaufen waren.
Etwas später drehte Wind über Süd auf West und nahm an Stärke zu, so dass wir mit ordentlich Fahrt zur Insel Atokos kamen. In der "One House Bay" fiel der Anker der auch sofort hielt. Leider war es in der Bucht so eng, dass der Skipper beschloss Anker auf zu gehen und zur Insel Ithaka zu verholen. Eine super Fahrt mit gerefften Groß und Genua brachte uns zum Ziel. Eigentlich wollten wir in der "Eselsbucht" Ankern, aber auch hier war alles mit großen Motorbooten belegt. Inzwischen haben die heftigen Fallböen von den steilen Berghängen der Insel Ithaka eingesetzt.
Unter Motor fuhren wir in die Bucht von Vathi. Trotz der zahlreichen Boote fanden wir einen geeigneten Ankerplatz mit gut haltendem Ankegrund.
Nach dem "Captainsdinner", die Crew kaufte am Morgen 4 sehr schöne Doraden, ließen wir den Abend ausklingen. Durch die Fallböen, die teilweise mit bis zu 25 Knoten über die Bucht fegten, schwoite unser Boot kräftig. 

Montag, 29. August 2016

Gegen Morgen haben die Fallböen nachgelassen und der Anker hat auch gehalten. Nach dem Frühstück haben wir den Anker gelichtet und sind in unsere Lieblingsbucht Gidhakiuo gefahren. Mit sehr klarem Wasser liegt diese Bucht am Rand eines Felsabruches. Dadurch dass man nur vom Wasser oder über einen beschwerlichen Trampelpfad diese Bucht erreichen kann, ist dort wenig los, was wir sehr genossen haben. Jeder von uns lies es sich in dem klaren Wasser gutgehen.
Am frühen Nachmittag ging es weiter nach Eufimia. Dort wird mit Anker heckwärts an die Pier angelegt. Das Ankermanöver musste zweimal gefahren werden, da er beim ersten Mal nicht gehalten hat und die kràftigen Fallböen uns fast auf das Nachbarboot gedrûckt hat.
Abends sind wir in die typisch griechische Taverne Pergola gegangen und haben dort traditionelle griechische Hausmannskost genossen. Das Zicklein und der Hase hat der Crew sehr gut geschmeckt, Wieder einmal hat es sich gezeigt, dass man in der "zweiten Reihe" oftmals besser dran ist als in einem Restaurant direkt im Touristengeschehen.

 

Dienstag, 30. August 2016
Nachdem wir den gestrigen Abend stilecht mit Ouzo an Bord ausklingen ließen und nach der ruhigen Nacht haben wir bereits um 9:30 Uhr abgelegt. Das heutige Ziel war die One House Bay, der zweite Versuch. Bis zum südöstlichen Kap von Ithaka sind wir unter Motor gefahren. Pünktlich am frühen Nachmittag setzte der Wind ein und wir sind mit ganz ordentlich Fahrt in Richtung unseres Tagesziel gesegelt.
Kurz vor der Bucht hat uns die Skipperfrau mit ganz lecker Kaiserschmarren verwöhnt. Um 15 Uhr sind wir dann in die One House Bay eingelaufen. Endlich erleben wir diese Bucht mal ohne fette Motorboote die bei uns bereits den Schimpfnamen Hymer haben.
Auf 8 Meter Wassertiefe haben wir wegen den Fallböen 45m Kette gesetzt. Zur Sicherheit tauchte der Skipper den Anker ab und war zufrieden, so dass dem Baden und dem Besuch des Strands mit der kleinen Kapelle nichts im Wege stand. Nach und nach gingen einige Yachten Anker auf und zum Schluss waren es mit uns nur noch 3 Segelboote in der Bucht.

Fast alleine in der Bucht mit einem herrlichen Sternenhimmel, was will man mehr.

 

Mittwoch, 31. August 2016

Heute konnten wir endlich das tun auf das wir uns alle gefreut haben; Schwimmen vor dem Frühstück. War das herrlich, klares Wasser in einer fast leeren Bucht. Bevor wir den Anker einholten, haben wir nochmals das herrliche Wasser zum Schwimmen genossen. Dann segelten wir mit der Morgenbrise zur Insel Kastos. Der Wnd kam mit der richtigen Stärke aus der richtigen Richtung. Man geht es uns gut.

In der Marina haben wir den letzten Liegeplatz an der Mole ergattert, obwohl wir sehr früh am Tag hier waren. Wieder einmal haben zwei Flottillen die gesamte Marina belagert. Als dann noch ein komplett talentfreier Skipper sein Boot (zur Flottille gehörend) in die eigentlich viel zu schmale Lücke zwischen unserem und dem benachbarten Boot gedrückt hatte, hat das unsere Einstellung zu Flottllen nicht gerade verbessert.

So früh am Tag, haben wir zu Fuß in einer Nachbarbucht nocheinmal das so herrlich klare Wasser zum Schwimmen genutzt.

Am Abend sind wir dann in eine typische griechische Taverne zum Essen gegangen, nachdem wir beschlossen hatten nicht in das touristisch aufgemachte Lokal zu gehen, das ebenso von der o.g. Flottille belagert wurde. Welch eine gute Entscheidung. Wir waren in der Taverne "Bellos" direkt an der Marina, die wir wärmsten empfehlen können. Nur schade, dass viel Crews an dieser Tarverne vorbeilaufen und in die "Touri" Lokation strömen. 

 

Donnerstag, 1.September 2016
Nach einer ruhigen Nacht, die Flottillen sind auch nicht mehr das was sie mal waren ;-) , haben wir zeitig abgelegt und konnten mit der Morgenbrise zur "Robbeninsel" segeln. Dort haben wir einen Badestopp eingelegt, die Mittelmeermönchsrobben haben aber sich leider nicht gezeigt. Nach einer Stunde setzten wir die Segel um im Süden der Insel Meganisi eine geeignete Ankerbucht zu suchen. Mit je zur Hälfte gerefften Groß und Genau hatten wir eine sehr schöne Fahrt. Leider fand sich keine Stelle mit geeigneten Ankergrund. So sind wir weiter zur Bucht Vlikho, in der wir auf 6m Wassertiefe sehr gut Ankern konnten. Auf der Fahrt dorthin haben unsere Mädels aus den Resten ein super Abendessen gezaubert. Der Abend endete mit einem Feuerwerk, das von einem Lokal am Ufer der Bucht abgeschossen wurde.

 

Freitag, 2. September 2016
Geweckt wurden wir vom Hahnenkrähen nach einer absolut ruhigen Nacht. Unser Boot hat sich keine 1/2 Bootslängen vom Anker wegbewegt. Da das Wetter etwas kritisch aussah und wir auch heute noch zurück zur Charterbasis mussten, beschlossen wir zur Bucht Dhesimo zu fahren. Dort haben wir wieder die kleine Höhle am Wasser und den schönen Kiesstrand besucht. Am frühen Nachmittag sind wir zur Charterbasis zurück.
Leider ist wieder ein schöner Törn viel zu früh zu Ende gegangen. Sowohl die Crew und wir als Skipperpaar haben diese Segelreise sehr genossen.

 

Samstag, 3. September 2016
Heute ist Crewwechsel. Sabine und Robert wurden mit dem Bus von der Charterbasis zum Flughafen abgeholt. Der Abschied war doch etwas mit Wehmut durchsetzt. Immerhin haben wir eine tolle Woche gemeinsam mit dem Segelboot auf dem ionischen Meer verbracht.
Gegen Mittag traf die neue Crew ein. Dieses mal sind wir 6 Personen. Gegen später wurden die bestellten Lebensmittel angeliefert und es waren nur noch die wenigen frischen Sachen einzukaufen. Die Vorräte waren aufgefüllt und schnell wurde der Entschluss gefasst doch noch am gleichen Tag auszulaufen. Das Ziel war die Insel Atokos und dort die One House Bay. Zuerst ging es unter Motor bis aus Ende der Insel Meganesi und ab dort unter vollen Groß und Genau weiter. Es briste so auf, dass wir die Genua auf 50% refften. Mit Rauschefahrt näherten wir uns schnell (tlw. bis zu 11 kn Speed) Atokos. Dort angekommen waren zwei Ankerversuche notwendig und dennoch mussten wir eine Stunde später den slippenden Anker lichten und wir legten mit Hilfe eines sehr freundlichen maltesischen Seglers die Panopaea mit Landleine an den nördlichen Buchtrand.
Den Abend liesen wir mit ganz lecker Fisch, Tzaziki, Tomatensalat, Kartoffeln, Weißwein und natürlich Ouzo ausklingen.

 


Am Wasserhydrant festmachen, echt griechisch !

Sonntag, 4. September 2016
Die Nacht war recht unruhig. Landfeste mit Wind von der Seite ist für die Crew nicht unbedingt ein Garant für eine ruhige Nacht. Aber das gute Frühstück war eine gute Entschädigung. Recht zeitig haben wir abgelegt und Kurs auf Fiskardho auf der Insel Kefalonia genommen. Eine angenehme Brise brachte uns bis an die Nordspitze der Insel Ithaka. Von dort ging es unter Motor (mangels Wind) weiter zu unserem Zielhafen. Leider war hier wieder einmal eine Flottille schneller. Der Hafen war komplett belegt. Da muss man sich nicht wundern, wenn der Groll auf die Flottillen immer größer wird. Es kann nicht sein, das Segler durch Flottillen vergrault werden.
Um einen möglichst großen Abstand zwischen uns und der Flottille zu bekommen, sind wir nach Eufimia weitergesegelt. Alle haben wir die schöne Fahrt zwischen den Inseln Ithaka und Kefalonia genossen. In Eufimia angekommen haben wir einen schönen Liegeplatz an der Pier, ohne Flottille, bekommen.
Abends haben wir uns wieder in der Taverne Pergola verwöhnen lassen.

 

Montag, 5. September 2016
In der Marina Eufimia lag unsere Panopaea absolut ruhig. Bereits um 1/2 11 Uhr haben wir den Anker gelichtet und sind aus der Bucht Kólpos Samis herausgesegelt. Mit kleiner Brise haben wir am frühen Nachmittag die Marina Sami erreicht. Wie es sich herausstellte war das nicht zu früh. Denn durch das angekündigte Wetter, Sturm aus Süd, haben viele versucht in der nach Süden geschützten Marina einen Liegeplatz zu bekommen. Teilweise ging es bei der Liegeplatzsuche chaotisch zu, eben pures Hafenkino. Was von einem sicheren Liegeplatz aus zum Teil recht amüsant zu beobachten war.
Abends haben wir in einer Taverne, die nicht direkt an der Pier gelegen war, wieder einmal sehr gut gegessen.

 

Dienstag, 6. September 2016

Aufgrund der Wettervorhersage lassen wir das Boot in der Marina Sami und machen einen Ausflug zu dem unterirdischen See Melissani.

 

Mittwoch, 7. September 2016
In der Nacht hat es nicht geregnet, es hat geschüttet. Leider so stark, dass das Wasser ins Boot drückte, so dass auch Matratzen nass wurden. Zum Glück kam am Morgen die Sonne heraus und wir konnten alles trocknen.
Nach dem Frühstück lichteten wir den Anker und fuhren mangels Wind unter Maschine nach Vathi auf Ithaka. Zuvor gab es einen Badestopp in der Bucht Gidhakiou.
Nach dem Badestopp waren wir zeitig in der Bucht vor Vathi, so dass wir einen schönen und recht ruhigen Liegeplatz an der Pier uns ergattern konnten.

 

Donnerstag, 8. September 2016
Am Abend zuvor wurden wir informiert, dass am Morgen ein Kreuzfahrer kommen soll und wir deshalb um 7:30Uhr die Pier verlassen sollen. Na Klasse, aber zuvor die Hafengebühr kassieren :-(
In der Früh zog eine Gewitterfront durch und an der Pier würde es ungemütlich. Wir warteten bis zur Dämmerung und verholten zur nördlichen Pier in der gleichen Bucht. Als nach dem Frühstück das Wetter sich immer noch nicht gebessert hatte, wurde beschlossen nicht auszulaufen um einen weiteren Landtag zu verbringen. Erst gegen Mittag hörte der Regen auf, mal sehen wie es mit dem Wetter weitergeht.

 

Freitag, 9. September 2016

Am Nordkay in der Bucht von Vathi hatten wir eine sehr ruhige Nacht. Um 10Uhr haben wir abgelegt, um nach Nydri zurückzukommen. Der Wetterbericht sagte wohl trockenes Wetter vorher, aber mit wenig bzw. keinem Wind. Dem war auch so, dass wir von den 23 Seemeilen 20 unter Motor zurück legen mussten. Bevor es in die Charterbasis ging, haben wir den obligatorischen Stopp in der Bucht Dhesimo eingelegt. Hier konnten wir noch ein letztes Mal das herrliche Wasser Griechenlands genießen. Am Abend hat die gesamte Crew im El Greco den Törn mit einem ganz leckeren Fischessen ausklingen lassen. Irgendwie mussten wir sehr hungrig ausgesehen haben, denn die Wirtin legte zu den bestellten Fischen noch einen weiteren hinzu. Natürlich gab es den obligatorischen Ouzo um den reichlichen und sehr guten Fisch zu verdauen.


4 Kommentare zu "Griechenland -Ionisches Meer- 27.August - 10.September 2016"

  • SaRa

    29. August 2016 19:15 Uhr

    Hallo Ihr Lieben,
    das ging ja schon aufregend los! Wir wünschen Euch weiterhin einen spannenden und genussreichen Törn.
    Grüße vom See
    SaRa

  • Gerd

    29. August 2016 08:41 Uhr

    Sitzen gerade beim Frühstück auf der Terasse unserer "Villa" und schauen rüber nach Ithaka.
    Grüße an alle
    Gerd

  • Brigitte + Manfred

    28. August 2016 12:33 Uhr

    Wünschen euch allen die an Bord sind einen super tollen Urlaub, tolle Eindrücke und einen erholsame Zeit mit Maria und dem Skipper Peter.
    Schauen ab und zu rein und verfolgen euch virtuell. Hiiii .
    Liebe Grüße Brigitte und Manfred

  • Christian

    27. August 2016 20:21 Uhr

    Hallo Peter und Crew,
    wünsche Euch einen super Törn
    V.G. Christian

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